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Ein Zeichen für mehr Naturschutz im Wald – NABU markiert Biotopbäume im Stadtwald

von Ricky Stankewitz

Staudammbau auf NABU Gut Sunder
Das blaue Spechtsymbol markiert Biotopbäume im Stadtwald
Langenhagen

Insbesondere in parkähnlichen Wäldern ist das Spannungsfeld zwischen Wegesicherung und natürlicher Waldentwicklung sehr hoch. Das dies nicht immer so sein muss, zeigt die Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit dem NABU Langenhagen im Stadtwald östlich der Theodor-Heuss-Straße. So sind hier bis zum Frühjahr zahlreiche Maßnahmen zur Sicherung der Wege, die durch den Stadtwald verlaufen, notwendig.

In der Regel umfassen die Maßnahmen lediglich die Entfernung abgestorbener Äste. Teilweise ist es auch notwendig einzelne Bäume zu fällen. Zur Abstimmung der geplanten Maßnahmen, haben sich Mitarbeiter der Langenhagener Stadtverwaltung mit mir getroffen.

Der Stadtwald Langenhagen - Mischwald mit hauptsächlich
Eichen und Buchen, sowie Kiefern und Fichten - ist Lebens-
raum für viele zum Teil stark gefährdete Tierarten
Der Langenhagener Stadtwald ist eine wahre Perle der Natur. Allein die hier vorkommenden fünf Spechtarten (Klein-, Mittel-, Bunt-, Grün- und Schwarzspecht) sind schon beeindruckend für ein so stadtnahes Waldgebiet. Hinzu kommen noch zahlreiche, zum Teil stark gefährdete Fledermausarten, Waldkauz und Waldohreule. Als Grund für diese Artenvielfalt sehe ich die schonende Pflege des Stadtwaldes in den vergangenen Jahren. Die Stadtverwaltung hat in den letzten Jahren nur die notwendigsten Pflegemaßnahmen durchführen lassen. Totholzäste und -bäume durften ganz natürlich im Wald verrotten, wovon sehr viele Insektenarten profitieren. Von diesen wiederum profitieren die Spechte, die dann als »Zimmerleute des Waldes« die Quartiere für Fledermäuse, Eulen und andere Vogelarten schaffen – kurz, ein intakter ökologischer Kreislauf. Ziel des Ortstermin war es, dass dieser ökologische Kreislauf erhalten bleibt, vor allem jedoch, dass die bekannten Quartiere von Fledermäusen geschützt werden.

Der Schwarzspecht ist der größte unter
den »Zimmerleuten des Waldes«
Die meisten der rund 150 zu fällenden Bäume sind bereits abgestorben und haben einen Stammumfang unter 30 cm. Diese Bäume beherbergen in der Regel keine Quartiere und können problemlos gefällt werden. Einige Bäume sind jedoch deutlich breiter im Umfang und mussten auf Spechthöhlen untersucht werden. Bäume, die Spechthöhlen aufweisen, wurden mit einem blauem Spechtsymbol markiert um auf die Bedeutung als Biotopbaum hinzuweisen. Für alle Biotopbäume wurden die Pflegemaßnahmen so angepasst, dass die Stämme – sofern der Baum gefällt werden muss – oberhalb der Höhle gekappt werden. Das Spechtsymbol dient dabei zum Einen als Hinweis für die Waldarbeiter, die die Pflegemaßnahmen durchführen, zum Anderen für die Besucher des Stadtwaldes als Erklärung, warum von einem Baum lediglich der Stamm stehen geblieben ist. So können die Quartiere erhalten bleiben und der Wegesicherung ist dennoch genüge getan.

Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung ist hervorragend. Der NABU wurde sehr frühzeitig in die Planungen mit einbezogen und alle »Problemfälle« konnten vor Ort geklärt werden. Für diese gute Zusammenarbeit, die ein Musterbeispiel für praxisorientierte Lösungen und dem guten Zusammenspiel von amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz ist, möchte ich mich herzlich bedanken.


Fotos: NABU-Langenhagen

  Aktueller Stand bei unserem Projekt »Naturweide«
von Ricky Stankewitz

Schweres Gerät im Naturschutzeinsatz – Baggerarbeiten
Schweres Gerät im Naturschutzeinsatz – Baggerarbeiten am
Trentelgraben.
In der letzten Ausgabe des Wietzeblicks konnten Sie erstmalig über unser Projekt »Naturweide« lesen, dass wir Dank der finanziellen Unterstützung der Niedersächsischen Bingo Umweltlotterie durchführen können. Auch mit der Förderung bleibt noch ein erheblicher finanzieller Eigenanteil für den NABU bestehen, den wir versuchen durch Spenden zu finanzieren. Vielleicht haben Sie dazu den Spendenaufruf im Langenhagener Echo und im Stadtmagazin Langenhagen gelesen. Spenden sind nach wie vor erwünscht und können auf das Konto des NABU Langenhagen, Konto-Nr.: 8 414 300, Bankleitzahl 251 205 10 bei der Bank für Sozialwirtschaft unter dem Stichwort »Naturweide« überwiesen werden.

Was passiert als nächstes?

Inzwischen sind die Baggerarbeiten durch die Firma Depping, Wedemark abgeschlossen. Der dabei angefallene Bodenaushub wird abgefahren, sobald die Weide ein Befahren mit LKW zulässt, das heißt, wenn der Boden gefroren oder ausreichend abgetrocknet ist. An - schließend wird um das neu entstandene Kleingewässer ein Weidezaun gezogen, um Tritt - schäden durch Pferde zu verhindern. Für diese Arbeit suchen wir noch Helfer, die kräftig mit zupacken können, wenn es darum geht die Zaunpfosten zu setzen. Voraussichtlich wird der Termin dafür im späten Winter / zeitigen Frühjahr an einem Wochenendtag stattfinden. Wer Interesse hat uns beim Projekt Naturweide zu unterstützen, kann sich schon jetzt bei mir melden und bekommt dann alle weiteren Termine rechtzeitig mitgeteilt. Schon im Voraus meinen herzlichen Dank für die Unterstützung!

  Der Trentelgraben wurde einseitig abgeflacht. Direkt nach der Anlage sind Kleingewässer baubedingt noch vegetationsfrei. Die übliche Randvegetation wird sich in den nächsten Jahren einstellen.
  Der Trentelgraben wurde einseitig abgeflacht. Direkt nach der Anlage sind Kleingewässer
baubedingt noch vegetationsfrei.
Die übliche Randvegetation wird sich in den
nächsten Jahren einstellen.

Kontakt für Fragen: Ricky Stankewitz, Telefon: 0511-724 69 26,
E-Mail: ricky.stankewitz@nabu-langenhagen.de


Fotos: NABU-Langenhagen

 
Ricky Stankewitz ist neuer Naturschutzbeauftragter für Langenhagen

Staudammbau auf NABU Gut Sunder
Der Umweltdezernent der Region Hanno-
ver Prof. Dr. Axel Priebs (rechts) über-
reicht Ricky Stankewitz die Ernennungs-
urkunde zum Naturschutzbeauftragten.

Foto: Region Hannover, Team Kommuni-
kation

Am 24. November 2011 wurde Ricky Stankewitz durch den Umweltdezernenten der Region Hannover Prof. Dr. Axel Priebs für die Dauer von fünf Jahren zum Naturschutzbeauftragten der Region Hannover für den Bereich Langenhagen bestellt. Hier gibt der Naturschützer einen Rückblick wie es zu seinem Engagement für Natur- und Umweltschutz kam und einen Ausblick auf zukünftige Projekte und Ziele.

Die Faszination für die Vogelwelt wurde bei Stankewitz bereits in der fünften Klasse geweckt. „Damals gab es an unserer Schule eine Vogelkunde AG, die auch Ausflüge in Gebiete mit besonderen Vogelvorkommen unternommen hat.“ berichtet der 33 jährige gebürtige Magdeburger. Nachdem seine Familie 1990 nach Langenhagen gezogen war, engagierte er sich im Greenteam der Brinker Schule, einer Jugendorganisation des Umweltschutzverbandes Greenpeace. Das Greenteam Langenhagen machte sich vor allem mit Aktionen zur damals noch neuen Trennung von Hausmüll in Wertstoffe und Restmüll einen Namen und hat auch an zahlreichen Infoständen über Möglichkeiten zur Müllvermeidung informiert.

Im Jahr 2006 begann sein Engagement im Naturschutzbund NABU Langenhagen, wo er im Jahr 2008 den Vorsitz übernommen hat. Während dieser Zeit hat der NABU in Langenhagen viel für den Artenschutz bewegen können. So werden vor allem Kleingewässer gepflegt, um stark gefährdeten Amphibienarten, wie beispielsweise dem Laubfrosch, ein Zukunft zu bieten. Auch für Fledermäuse und Vögel hat der NABU bereits Projekte durchgeführt. „Ich möchte ausdrücklich betonen, dass keines unserer Projekte ohne die Hilfe und Mitarbeit der zahlreichen Aktiven Mitglieder im NABU Langenhagen möglich wäre. Diese vielen Helfer im Hintergrund sind die größte Motivation für meine Naturschutzarbeit.“ so Stankewitz.

„Ein wichtiges Ziel für die Zukunft ist die weitere Vernetzung der am Naturschutz interessierten Verbände, Firmen und Einzelpersonen - auch über Langenhagen hinaus. Schon Heute arbeiten wir sehr erfolgreich mit der Naturkundlichen Vereinigung Langenhagen (NVL), der Arbeitsgruppe Fledermausschutz beim BUND und natürlich mit den NABU Stadtverbänden in der Region Hannover zusammen. Auch mit der Firma HERMES Logistik in Langenhagen haben wir schon ein Projekt zur naturnahen Gestaltung einer Logistikfläche durchgeführt. Das derzeit größte Projekt des NABU ist die Neuanlage eines Kleingewässers und die Renaturierung des Trentelgrabens auf der Weidefläche von Carsten Engelke. Ich bin sicher, dass sich in Langenhagen noch weitere Projekte dieser Art durchführen lassen.“ ist der Naturschützer überzeugt. „In der Vergangenheit habe ich auch schon Projekte und Veranstaltungen mit Schulklassen durchgeführt. Die Jugendarbeit ist mir persönlich sehr wichtig, da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass sie die Zukunft für den Naturschutz ist. Dementsprechend werde natürlich gerne weiterhin auf Anfrage und im Rahmen meiner Möglichkeiten für Schulklassen Projekte und Veranstaltungen anbieten.“ ergänzt Stankewitz.

Als Naturschutzbeauftragter ist Ricky Stankewitz Ansprechpartner für alle Fragen zum Naturschutz. Für interessierte Bürger ist er telefonisch unter 0511-7 24 69 26 oder per E-Mail an ricky.stankewitz@nabu-langenhagen.de zu erreichen. „Da ich im Schichtdienst berufstätig bin und auch das Amt des Naturschutzbeauftragten ehrenamtlich ausübe, bitte ich um Verständnis, wenn ich nicht immer erreichbar bin.“ so Stankewitz abschließend.

  Gewässerrenaturierung in Langenhagen
von Lothar Grosser

Ein Abschnitt des Trentelgrabens wird
renaturiert.
Mit der finanziellen Unterstützung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung plant der NABU Langenhagen die Renaturierung eines Abschnittes des Trentelgrabens, sowie die Anlage eines Kleingewässers in Langenhagen / Kaltenweide. Beide Maßnahmen sollen auf bzw. an einer Pferdeweide unseres Mitglieds Carsten Engelke durchgeführt werden.

Durch die Anlage des Teiches und die Renaturierung des Grabenabschnittes soll - in Verbindung mit den bereits auf den umliegenden Flächen vorhandenen Tümpeln und Teichen - der Lebensraum lokaler Amphibienarten, insbesondere von Laubfrosch und Kreuzkröte, gesichert und verbessert werden.

Auf der Weide wird ein Kleingewässer
angelegt.
Zusätzlich werden auch andere Tier- und Pflanzenarten temporärer Kleingewässer gefördert. Geplant ist die Anlage eines ca. 250 m² großen und max. ca. 1,0 - 1,2 m tiefen Tümpels mit flachen Böschungen, so dass wir auch einen großen Anteil an Flachwasserbereichen erhalten. Der Bodenaushub muss abgefahren werden – die eigentlich vorgesehene Nutzung des Bodens für Erdhügel oder Wallhecken, um Lebensräume für Reptilien zu schaffen, wurde leider von den Behörden nicht genehmigt.


Die extensive Beweidung mit Pferden
dient auch dem Naturschutz.
Neben dem Teich soll ein momentan begradigter Abschnitt des Trentelgrabens mit naturfernem Trapezprofil renaturiert werden. Geplant ist es, den östlichen Uferbereich auf einer Länge von ca. 60 m mit einer Breite von bis zu 10 m buchtartig abzuflachen. Am westlichen Grabenufer befindet sich ein schöner, naturnaher Eichenhain direkt am Grabenrand, so dass hier keine Maßnahmen vorgesehen sind. Durch die Uferabflachung auf der Ostseite soll die Entwicklung eines Prallhang-/Gleithang-Systems mit der entsprechenden Vegetation, wie es natürlicherweise an mäandrierenden Bächen vorkommt, gefördert werden.

Wir hoffen natürlich, dass diese Maßnahmen der Stadt Langenhagen oder auch Privatleuten einen Anreiz für weitere Aktionen zur Gewässerrenaturierung und Anlage von Tümpeln in Langenhagen bieten.

Kontakt für Fragen: Ricky Stankewitz, Telefon: 0511-724 69 26,
E-Mail: ricky.stankewitz@nabu-langenhagen.de


Fotos: R. Stankewitz

 
Ein Wochenende voller Naturerlebnisse auf dem NABU Gut Sunder
von Dorothee Przesdzink und Ricky Stankewitz

Staudammbau auf NABU Gut Sunder
Nach zwei erfolgreichen Probeläufen bieten wir im Jahr 2012 erstmals unser Naturerlebniswochenende auf NABU Gut Sunder allen Kindern zwischen 6 und 13 Jahren an, die Mitglied im NABU Langenhagen e.V. sind. Wir benötigen noch in diesem Jahr die Zusage für die Teilnahme, da wir die Strohscheune verbindlich buchen müssen.

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  HILFE - Was tun bei Fledermauseinflug in Wohnungen?
von Ricky Stankewitz

Kleine Bartfledermaus
Kleine Bartfledermaus
Alle Jahre wieder findet im August ein interessantes Phänomen statt, dass den betroffenen Menschen einen gehörigen Schreck einjagt - die Fledermausinvasionen. Im August werden Fledermausjungtiere flügge und verlassen ihre Wochenstube. Mit dieser neu gewonnenen Selbstständigkeit erkunden die »Kobolde der Nacht« ihre Umgebung und versuchen eigene Quartiere zu finden. Als soziale und gesellige Tiere tun sie dies in Gruppen, die auch weit mehr als 50 Tiere umfassen können. Insbesondere Zwergfledermäuse nutzen als Gebäude bewohnende Fledermausart alle möglichen Spalten, Nischen und Hohlräume, die sie an Gebäuden finden können. Ein gekipptes Fenster ist für die Tiere also nichts anderes als ein Eingang zu einem potenziellen Quartier. Der Haken an der Sache ist, dass die Fledermäuse offenbar gut den Weg in die Wohnung finden, sich aber sehr schwer tun wieder hinaus zu gelangen. Nachdem das erste Tier also panisch nach Hilfe ruft, folgen schnell die anderen Tiere der Gruppe in die gleiche »Falle«.

Was können Sie tun?
Zunächst muss unterschieden werden wann sie die Invasion feststellen. Sofern es noch abends oder nachts ist, schließen Sie bitte zunächst die Tür des betroffenen Zimmers, es erleichtert die Suche nach den Fledermäusen wenn nicht die ganze Wohnung durchsucht werden muss. Anschließend vergewissern Sie sich, dass kein Tier im Fensterrahmen hängt, öffnen das Fenster weit und machen das Licht aus. Die Tiere werden dann schnell den Weg nach draußen finden. Wenn Sie keine fliegenden Tiere mehr wahrnehmen können, schalten Sie das Licht wieder ein und schauen Sie bitte hinter Schränke, Regale und Bilder. Suchen Sie in allen engen Spalten, in Vasen oder anderen Gefäßen. Fledermäuse können nicht senkrecht starten, wodurch derartige Gefäße schnell zu Todesfallen werden. Abschließend schauen Sie in den Falten Ihrer Gardine, ob hier vielleicht noch ein Tier versteckt ist. Wenn Sie bei Ihrer Suche ein oder mehrere Tiere finden, nehmen Sie diese nicht ohne Handschuhe auf! Die gefundenen Tiere können Sie zunächst in einem Karton oder einer Schachtel mit festsitzendem Deckel sammeln, wobei die Zufuhr von Luft zum Atmen gewährleistet sein muss. Auf keinen Fall sollten Sie die gefundenen Tiere aus dem Fenster werfen, da geschwächte oder lethargische Tiere dabei zu Tode stürzen würden! Um die Tiere freizulassen setzen Sie diese vor der Tür an einen Baum oder an die Hauswand. Beobachten Sie, ob und wie die Tiere abfliegen. Machen die Tiere einen geschwächten oder lethargischen Eindruck (Absturz unmittelbar nach Abflug oder gar kein Versuch abzufliegen) nehmen Sie das Tier mit Handschuhen wieder in den Karton oder die Schachtel zurück und rufen Sie mich bitte unter 0511-7246926 oder Silke Brodersen unter 0511-735033 (nicht nach 22:00 Uhr) an.

Zwergfledermaus am Vorhang
Zwergfledermaus am Vorhang
Stellen Sie den Einflug der Fledermäuse erst am Tag fest, haben Sie die Möglichkeit bis zum Abend zu warten und dann wie oben beschrieben zu verfahren. Setzen Sie die Tiere keinesfalls bei Tag vor die Tür! Damit würden die Fledermäuse sehr schnell Opfer von Fressfeinden wie Katzen, Greifvögeln oder auch Rabenvögeln werden. Wenn Sie die Tiere nicht bis zum Abend in Ihrer Wohnung haben möchten, schließen Sie zunächst die Tür des betroffenen Zimmers. Sie haben nun die Möglichkeit die Tiere selbst in einen Karton oder eine Schachtel abzusammeln, wobei auch hier der Deckel festsitzen sollte und die Zufuhr von Luft zum Atmen gewährleistet sein muss. Die gefundenen Tiere können Sie dann selbst am Abend freilassen (siehe oben). Sollten Sie die Tiere nicht selbst absammeln können oder Sie fühlen sich mit der Situation überfordert, können Sie mich unter 0511-7246926 oder Silke Brodersen unter 0511-735033 (nicht nach 22:00 Uhr) anrufen. Beachten Sie bitte, dass alle Aktiven im NABU noch berufstätig sind und sich ehrenamtlich in ihrer privaten Freizeit für die Natur einsetzen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Sie mich oder meine Verbandskollegen nicht 24 Stunden am Tag erreichen können. Sprechen Sie bitte deutlich auf den Anrufbeantworter und hinterlassen Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und Ihre Anschrift. Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen zurückmelden und Ihnen gerne helfen. Ganz gleich ob Sie unsere Hilfe benötigen oder nicht, würde ich mich freuen, wenn Sie mir den Einflug von Fledermäusen telefonisch oder per Email an ricky.stankewitz@nabu-langenhagen.de melden würden. Sie helfen uns damit einen Überblick über die Fledermausbestände in Langenhagen zu gewinnen. Auch wenn Sie den Verdacht auf ein Fledermausquartier bei Ihnen im oder am Haus haben, würde ich mich sehr über Ihre Meldung freuen.

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