|
 |
 |
 |
 |
 |
NABU-Langenhagen Newsletter
Die neuesten Tipps, News, Aktionen und Termine. |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
NABU-Langenhagen

Unsere monatl. Treffen im Wasserturm |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

Hier geht´s zu den Rudi Rotbein Seiten |
 |
 |
 |
|
 |

| |
SPARC-Gebiet zeigt seine Qualitäten im Hochwasserschutz
von Ricky Stankewitz
 |
Der überflutete Bereich im SPARC-Gebiet kann reichlich Wasser aufnehmen, wodurch weniger
Wasser in den flussabwärts gelegenen Ortschaften ankommt. Foto: R. Stankewitz |
Bisher war vom Langenhagener SPARC-Gebiet immer nur im Zusammenhang mit beeindruckenden Naturbeobachtungen die Rede. Jetzt zeigte sich eine weitere bedeutende Qualität des EU-Projektes.
Nachdem sich die Anzahl der im Gebiet zu beobachtenden Vogelarten von gut vierzig auf weit über hundert verschiedene Vogelarten erhöht hat, kann man ohne Übertreibung behaupten, dass das SPARC-Gebiet ein wirkungsvoller Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität in Langenhagen ist. Nach den regenreichen Wochen im August hat sich das SPARC-Gebiet von einer anderen, für die Menschen wichtigen, Seite präsentiert.
SPARC steht für Strategic PArtnership in River Corridors, zu deutsch, strategische Partnerschaft in Flussgebieten. Nun stellt sich die Frage, was damit eigentlich gemeint ist, denn ein Naturschutzprojekt würde wohl niemand hinter diesem Namen vermuten. Dennoch lässt sich jetzt die »Strategie« hinter dem Projekt erkennen. Im SPARC-Gebiet wurde Raum für das Wasser geschaffen, wodurch die folgen von Hochwasserereignissen gemildert werden. Es kann also von einer Partnerschaft zwischen der Natur und dem Menschen, der ja auch Teil der Natur ist, gesprochen werden. SPARC ist demnach weit mehr als ein Naturschutzprojekt. Natürlich wurde mit dem Bau des Wietzemäanders auch ein wichtiger Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten geschaffen. Aber dadurch entstand auch gleichzeitig eine sogenannte Retentionsfläche außerhalb des Stadtgebietes. Retentionsflächen, sind Bereiche, in denen Wasser nach Starkregenereignissen und während der Frühjahrshochwasser gehalten wird. Fehlen derartige Flächen, fließt das anfallende Regen- oder Schmelzwasser ungebremst flussabwärts und staut sich nur dann, wenn es auf ein Hindernis trifft. Im Fall der Wietze ist dies die Einmündung in die Aller, nahe der Ortschaft Wietze. Wenn das gesamte anfallende Wasser, von der Quelle bis zur Mündung, ohne Retentionsflächen in der Ortschaft Wietze ankommt, gibt es nicht viel Raum für diese Wassermassen, wodurch die Ortschaft Wietze durch Hochwasser bedroht wird.
 |
 |
Die Wietze als vom Menschen
verän-
derter naturferner Kanal. |
Dies war nicht immer so, denn auch die Wietze war, bevor sie durch Begradigung zum »Kanal« degradiert wurde, ein natürlicher Fluss, der sich durch die Landschaft schlängelte (oder auch mäandrierte) und somit auch genug Raum für Hochwasserereignisse hatte. Heute ist die Wietze auf ihrer Länge zu 97 Prozent vom Menschen verändert. Sie wurde begradigt, vertieft und kann nur noch als »naturfernes« Gewässer bezeichnet werden. Welche katastrophalen Auswirkungen diese - ausschließlich menschlichen - Einflüsse auf unsere natürlichen Fließgewässer haben können, zeigten die Jahrhunderthochwasser an der Elbe und der Oder. Auch die Lage im Raum Osnabrück Ende August dieses Jahres hat gezeigt, dass es notwendig ist Retentionsflächen zu schaffen, um die Folgen nach Wetterextremen zu verringern oder bestenfalls zu vermeiden. Es bleibt zu hoffen, dass die verantwortlichen Kommunen und Behörden aus den Fehlern der vergangenen Jahrzehnte gelernt haben und dem Wasser zukünftig wieder mehr Raum zur Verfügung stellen werden. Dies wird um so wichtiger, da Klimaforscher als Folge des Klimawandels auch in Zukunft die Häufung von Wetterextremen vorhersagen.
 |
|
 |
|
 |
| Der Kiebitz brütet mitlerweile regelmäßig im SPARC-Gebiet. |
|
Auch dieses Bild vom Eisvo-
gel entstand im SPARC-Ge-
biet. Er nutzt die Flachwasser-
bereiche zum Fischen. |
|
Der Flussregenpfeifer, ein weiterer Brutvogel im SPARC-Gebiet. |
|

 |
| |
HILFE – Was tun bei Fledermauseinflug in Wohnungen?
von Ricky Stankewitz
 |
 |
| Kleine Bartfledermaus |
Alle Jahre wieder findet im August ein interessantes Phänomen statt, dass den betroffenen Menschen einen gehörigen Schreck einjagt – die Fledermausinvasionen. Im August werden Fledermausjungtiere flügge und verlassen ihre Wochenstube. Mit dieser neu gewonnenen Selbstständigkeit erkunden die »Kobolde der Nacht« ihre Umgebung und versuchen eigene Quartiere zu finden. Als soziale und gesellige Tiere tun sie dies in Gruppen, die auch weit mehr als 50 Tiere umfassen können. Insbesondere Zwergfledermäuse nutzen als Gebäude bewohnende Fledermausart alle möglichen Spalten, Nischen und Hohlräume, die sie an Gebäuden finden können. Ein gekipptes Fenster ist für die Tiere also nichts anderes als ein Eingang zu einem potenziellem Quartier. Der Haken an der Sache ist, dass die Fledermäuse offenbar gut den Weg in die Wohnung finden, sich aber sehr schwer tun wieder hinaus zu gelangen. Nachdem das erste Tier also panisch nach Hilfe ruft, folgen schnell die anderen Tiere der Gruppe in die gleiche »Falle«.
Was können Sie tun?
Zunächst muss unterschieden werden wann sie die Invasion feststellen. Sofern es noch abends oder nachts ist, schließen Sie bitte zunächst die Tür des betroffenen Zimmers, es erleichtert die Suche nach den Fledermäusen wenn nicht die ganze Wohnung durchsucht werden muss. Anschließend vergewissern Sie sich, dass kein Tier im Fensterrahmen hängt, öffnen das Fenster weit und machen das Licht aus. Die Tiere werden dann schnell den Weg nach draußen finden. Wenn Sie keine fliegenden Tiere mehr wahrnehmen können, schalten Sie das Licht wieder ein und schauen Sie bitte hinter Schränke, Regale und Bilder. Suchen Sie in allen engen Spalten, in Vasen oder anderen Gefäßen. Fledermäuse können nicht senkrecht starten, wodurch derartige Gefäße schnell zu Todesfallen werden. Abschließend schauen Sie in den Falten Ihrer Gardine, ob hier vielleicht noch ein Tier versteckt ist. Wenn Sie bei Ihrer Suche ein oder mehrere Tiere finden, nehmen Sie diese nicht ohne Handschuhe auf! Die gefundenen Tiere können Sie zunächst in einem Karton oder einer Schachtel mit festsitzendem Deckel sammeln, wobei die Zufuhr von Luft zum Atmen gewährleistet sein muss. Auf keinen Fall sollten Sie die gefundenen Tiere aus dem Fenster werfen, da geschwächte oder lethargische Tiere dabei zu Tode stürzen würden! Um die Tiere freizulassen setzen Sie diese vor der Tür an einen Baum oder an die Hauswand. Beobachten Sie, ob und wie die Tiere abfliegen. Machen die Tiere einen geschwächten oder lethargischen Eindruck (Absturz unmittelbar nach Abflug oder gar kein Versuch abzufliegen) nehmen Sie das Tier mit Handschuhen wieder in den Karton oder die Schachtel zurück und rufen Sie mich bitte unter 0511-7246926 oder Silke Brodersen unter 0511-735033 (nicht nach 22:00 Uhr) an.
 |
 |
| Zwergfledermaus am Vorhang |
Stellen Sie den Einflug der Fledermäuse erst am Tag fest, haben Sie die Möglichkeit bis zum Abend zu warten und dann wie oben beschrieben zu verfahren. Setzen Sie die Tiere keinesfalls bei Tag vor die Tür! Damit würden die Fledermäuse sehr schnell Opfer von Fressfeinden wie Katzen, Greifvögeln oder auch Rabenvögeln werden. Wenn Sie die Tiere nicht bis zum Abend in Ihrer Wohnung haben möchten, schließen Sie zunächst die Tür des betroffenen Zimmers. Sie haben nun die Möglichkeit die Tiere selbst in einen Karton oder eine Schachtel abzusammeln, wobei auch hier der Deckel festsitzen sollte und die Zufuhr von Luft zum Atmen gewährleistet sein muss. Die gefundenen Tiere können Sie dann selbst am Abend freilassen (siehe oben). Sollten Sie die Tiere nicht selbst absammeln können oder Sie fühlen sich mit der Situation überfordert, können Sie mich unter 0511-7246926 oder Silke Brodersen unter 0511-735033 (nicht nach 22:00 Uhr) anrufen. Beachten Sie bitte, dass alle Aktiven im NABU noch berufstätig sind und sich ehrenamtlich in ihrer privaten Freizeit für die Natur einsetzen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Sie mich oder meine Verbandskollegen nicht 24 Stunden am Tag erreichen können. Sprechen Sie bitte deutlich auf den Anrufbeantworter und hinterlassen Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und Ihre Anschrift. Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen zurückmelden und Ihnen gerne helfen. Ganz gleich ob Sie unsere Hilfe benötigen oder nicht, würde ich mich freuen, wenn Sie mir den Einflug von Fledermäusen telefonisch oder per Email an ricky-stankewitz@web.de melden würden. Sie helfen uns damit einen Überblick über die Fledermausbestände in Langenhagen zu gewinnen. Auch wenn Sie den Verdacht auf ein Fledermausquartier bei Ihnen im oder am Haus haben, würde ich mich sehr über Ihre Meldung freuen. Wenn Sie mehr über Fledermäuse erfahren möchten, besuchen Sie doch unsere Fledermausveranstaltungen. Die Termine dazu können Sie am Ende des Newsletters finden.
|

 |
| |
Gut Sunder mit dem NABU erleben
Ein Reisebericht von Katja Woidke
 |
| Schellente in einer Bruthöhle in ca. 6 Meter Höhe. |
21. Mai 2010 - Was haben Zuckerwürfel, Salz und Pfeffer mit einer Führung des NABU auf Gut Sunder zu tun? Mit viel Witz und Begeisterung an der schönen Natur wurden den Teilnehmern der vom NABU Langenhagen organisierten Wanderung rund um die Meißendorfer Teiche und Gut Sunder die tierischen und pflanzlichen Bewohner dort gezeigt und näher gebracht.
Ursprünglich wurde auf Gut Sunder Fischzucht betrieben. Die angelegten Teiche werden auch heute noch von der Meiße gespeist. Wasser spielte und spielt eine große Rolle auf Gut Sunder. Heute gibt es keine kommerzielle Fischzucht mehr, die Teiche dienen als Rückzugsgebiet unter anderem für Frösche, Molche, Enten, Gänse und Kormorane. Mit viel Glück kann auch der Seeadler gesichtet werden. Auch wenn dieser bei der Führung nicht zu sehen war, kamen uns doch eine Menge nicht alltäglicher tierischer Bewohner vor die Linse von Kamera und Fernglas. Nebenbei lernten wir beim Verstreuen von Salz woher die Streuobstwiese ihren Namen hat und dass der Schwarzspecht immer drei Bruthöhlen hat. Eine benötigt er für sich, eine für den Nachwuchs und eine für sein Weibchen.
Dass diese Bruthöhlen auch gerne von anderen Vögeln als Brutplatz angenommen werden, zeigten uns Jan Niklas und Annika. Sie sollten mit einem Stock am Stamm der Bäume kratzen und klopfen und so einen Baummarder imitieren, der auf der Suche nach Futter ist. Erstaunlicherweise schaute aus einer Höhe von ca. 6 Meter eine Schellente aus einer der Bruthöhlen um zu schauen, wer sich denn dort unten am Baum zu schaffen macht. Sind die Küken erst einmal geschlüpft, springen sie übrigens einfach so aus ihrer Höhle und werden nur durch den mit Laub gepolsterten Waldboden abgefedert. Beeindruckend!
Der Schwarzspecht begleitete uns mit seinem Klopfen an den Buchen noch eine ganze Weile durch das Waldstück, ehe wir auf einen Eichelhäher und eine Amsel trafen, die scheinbar einen kleinen Plausch direkt auf dem Weg vor uns hielten. Auf den Teichen selbst konnten wir Graugänse mit ihrem Nachwuchs und natürlich die Kormorane in ihrer Kolonie beobachten. Bei der ca. drei Stunden dauernden Führung gab es immer wieder Interessantes zu entdecken. Ein kleines Quiz um eine Pflanze, die auf Gut Sunder wächst, und bei dem alle Teilnehmer der Wanderung aktiv eingebunden wurden, machte viel Spaß und lockerte die Tour lustig auf. Herr Heinrich vom NABU Burgwedel hat sich eine Menge einfallen lassen, um alle diesen Vormittag zu begeistern. Jan Niklas und Annika durften uns auf sportliche Art zeigen, was ein Spreizklimmer ist.
Nach so vielen neuen Eindrücken gab es im Seminarhaus des NABU Gut Sunder ein leckeres Mittagessen zur Belohnung, bevor uns das gerade eröffnete NABU-Wildtiernis-Projekt gezeigt wurde. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, über fest installierte Kameras an verschiedenen Stellen auf Gut Sunder live und hautnah verschiedene Tiere zu erleben. An mehreren interaktiven Stationen lernt man spielerisch Neues über Dachs, Fledermaus und Co. Setzen Sie sich doch auch einmal den Helm mit "Einparkhilfe" auf und versuchen sie, sich wie eine Fledermaus anhand des Piepens im Wald zu orientieren!
|

 |
|
Martinskirche in Engelbostel ist »Lebensraum Kirchturm«
 |
 |
|
In einem Kirchturm in Engelbostel lebt eine Eule, eine Schleiereule um genau zu sein. Mit ihr Leben dort auch noch Fledermäuse im Dachgebälk. Die Tolkien Freunde unter Ihnen werden gemerkt haben, dass der Anfang dieses Beitrages an den kleinen Hobbit angelehnt ist. Im Gegensatz zu diesem einzigartigen Roman ist diese Geschichte Realität. Gemeint ist der Turm der Martinskirche in Engelbostel.
Bei einer Besichtigung des Kirchturms durch Regine Tantau wurden eindeutige Spuren, die auf die Anwesenheit einer Schleiereule und vielen Fledermäusen hindeuten, gefunden. Leider ist es heute nicht selbstverständlich, dass bedrohte Tierarten, wie eben Schleiereule, Fledermäuse oder auch Mauersegler einen Unterschlupf in Gebäuden finden. Insbesondere bei Sanierungen werden häufig Quartiere vernichtet, ohne einen entsprechenden Ausgleich für die Tiere zu schaffen.
Der Turm der Martinskirche ist in dieser Hinsicht ein vorbildliches Musterbeispiel. An der Turmspitze gibt es noch eine sogenannte „Uhlenflucht“ durch die Eulen ein- und ausfliegen können. Auch Spalten, die große genug sind, um Fledermäuse ins Turminnere gelangen zu lassen sind vorhanden. Dies war für uns Grund genug die Martinskirche mit der NABU Plakette »Lebensraum Kirchturm« auszuzeichnen. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes am 28. Februar 2010 wurde die Plakette zusammen mit einer Urkunde an Herrn Pastor Podszus überreicht. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sind froh einen Beitrag zum Erhalt der Schöpfung leisten zu können.“ sagte Pastor Podszus bei der Entgegennahme der Auszeichnung.
Spannend bleibt die Frage, welche Fledermausarten den Kirchturm nutzen. Dieser Frage wollen wir im Sommer auf den Grund – oder besser auf den Turm gehen. Natürlich werden wir Sie auf dem Laufenden halten. An dieser Stelle möchte ich auch die Mitglieder anderer Kirchengemeinden einladen sich am Projekt „Lebensraum Kirchturm“ zu beteiligen. Selbst wenn bisher noch kein Lebensraum vorhanden ist, kann dieser mit wenig Aufwand und ohne bauliche Veränderungen geschaffen werden. |

 |
|
Lunas Rettung –
NABU Langenhagen pflegt kleine Fledermaus gesund
 |
 |
Die Helden dieser Geschichte:
links Helin Bogan, rechts Rabea Scheckel
Foto: Ramona Scheckel |
Anfang Juni 2009 wurde auf dem Schulhof der Grundschule Engelbostel eine geschwächte Fledermaus gefunden. „Einige Kinder haben der Fledermaus an den Flügeln gezogen und sie in ein Gebüsch geworfen“ berichteten Helin Dogan und Rabea Scheckel, die Heldinnen dieser kleinen Geschichte.
Die Kinder nahmen das völlig erschöpfte Tier mit nach Hause, woraufhin sich Rabeas Mutter ratsuchend an Ricky Stankewitz vom NABU-Langenhagen wandte. Ramona Scheckel brachte mit den Kindern zusammen die Fledermaus zu Ricky Stankewitz, welche als weibliche Rauhhautfledermaus, eine Art, die auf der Roten Liste der gefährdeten Säugetierarten in Niedersachsen in der Kategorie 2, als stark gefährdet geführt wird, identifiziert wurde.
Nachdem die Fledermaus im Hause Stankewitz angekommen war, bekam sie den Namen »Luna«. Die erste Fütterung gestaltete sich sehr schwierig. Luna wollte die mit einer Pinzette angebotenen Mehlwürmer nicht fressen. Wolfgang Rackow, Fledermausexperte für den NABU Niedersachen gab telefonisch fachkundigen Rat und half das Problem zu lösen.
Nach diesen Anfangsschwierig-
keiten ging es mit Luna stetig bergauf. Sah es am ersten Abend noch so aus, dass Luna die Nacht nicht überleben würde, ging es ihr in den folgenden Tagen immer besser.
Schon am dritten Tag musste man Luna nicht mehr zum Fressen überreden. Die angebotenen Mehlwürmer wurden förmlich aus der Pinzette gerissen, woran man das »Raubtier« Fledermaus erkennen konnte. Nachdem das Gewicht von Luna innerhalb von fünf Tagen von fünf Gramm auf sieben Gramm erhöht werden konnte, sollte am Freitag der erste Versuch zur Auswilderung stattfinden. Allerdings schien Luna noch nicht fit genug zu sein, woraufhin ihr noch eine weitere Nacht zur Erholung gegönnt wurde. Am Samstagabend kam dann endlich der große Moment. Es war unglaublich, Luna mit kräftigen Flügelschlägen in den Abendhimmel steigen zu sehen. Nach einigen Erkundungskreisen entschwand die kleine Fledermaus in der Ferne.
An dieser Stelle möchte Ricky Stankewitz das mutige Eingreifen von Helin und Rabea lobend hervorheben. Ohne die Hilfe der beiden Kinder hätte Luna nicht überlebt! Im Namen des NABU Langenhagen herzlichen Dank für den Einsatz von Helin Dogan und Rabea Scheckel.
|

 |
|
 |
 |
 |
 |
Vogel des Jahres |
 |
| |

| Der Kormoran ist Vogel des Jahres 2010 |
mehr... |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Naturbeobachtung in Langenhagen |
 |
| |
|
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
 |