Ausgabe 2026

Aktuelle Informationen zum NABU Langenhagen und Berichte über aktuelle Themen in Langenhagen finden Sie in unserer jährlich erscheinenden Broschüre.
Sie können die Broschüre als PDF-Datei hier → herunterladen.

Mitgliederversammlung 2026 - Rückblick auf ein erfolgreiches Naturschutzjahr

Auf der Mitgliederversammlung am 13. März 2026 wurde auch der neue Vorstand gewählt
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Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert NABU-Projekt „smart bat“ – Fledermäuse in Langenhagen mit moderner Technik beobachten

Schon seit 20 Jahren bietet der NABU Langenhagen Fledermausführungen an und bringt so das Leben der gefährdeten Säuger naturinteressierten Bürgerinnen und Bürgern näher.
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Hier finden Sie Hilfe zu verschiedenen Naturschutzthemen

Immer wieder erreichen uns Anrufe zu verschiedenen Naturschutzthemen, die wir aufgrund der hohen Zahl oft gar nicht alle entgegennehmen können.
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NABU Fläche Kreyen Wisch kann mehr als verdoppelt werden

Ein Angebot, das eine echte Herausforderung ist. So in etwa kann man den Beginn zur Fortführung unserer Erfolgsgeschichte Kreyen Wisch beschreiben. Im vergangenen Jahr begannen die Verhandlungen zur Erweiterung unserer Naturschutzfläche nach Osten.
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Respekt gegenüber Mensch und Natur

Der NABU Langenhagen und die Naturkundliche Vereinigung Langenhagen (NVL) unterstützen das von der Offenen Gesellschaft Langenhagen gestartete Projekt „Wir in Langenhagen machen mit: Mit Respekt!“
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Mitgliederversammlung 2026 - Rückblick auf ein erfolgreiches Naturschutzjahr

Der neu gewählte Vorstand vlnr:
Jürgen Koch, Alexandra Pekrul, Ricky Stankewitz, Ursula Koch, Felix Hartmann, Georg Obermayr, Dominik Meyer, Dr. Annemarie Schacherer      (Foto: NABU Langenhagen)

Der NABU Langenhagen blickt auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Naturschutzjahr 2025 zurück. Auf der Mitgliederversammlung am 13. März 2026 stellte der 1. Vorsitzende Ricky Stankewitz den Jahresbericht vor, der zahlreiche Projekte und Entwicklungen in Langenhagen hervorhob.
Auch der Vorstand wurde neu gewählt.

Auf den vereinseigenen Flächen Kreyen Wisch wurde ein wolfssicherer Zaun aufgebaut und die extensive Bewirtschaftung auf Kreyen Holt fortgesetzt. Mit den bei der Arteninventur im August gefundenen Pflanzen- und Tierarten erhöht sich die Gesamtanzahl der gefundenen Arten auf über 330, darunter Ringelnatter, Kammmolch und der Mittlere Sonnentau.

Der Laubfroschbestand auf den Regionsflächen in Kananohe blieb stabil, und am Flughafen wurden erstmals junge, frisch umgewandelte Laubfrösche nachgewiesen. Dieser Erfolg war nur möglich, weil es gelungen ist, das Mahdmanagement auf der Fläche zeitlich so anzupassen, dass die Tiere ihre Entwicklungsphase im Grünland abschließen konnten. Die betreuten Krötenwanderstrecken verzeichneten witterungsbedingt weniger Tiere, wurden jedoch weiterhin zuverlässig betreut.

Rund 100 Nistkästen wurden gereinigt und die Nutzung durch Fledermäuse und Vögel ausgewertet. In der Jugendarbeit gab es einen Leitungswechsel: Nach 20 Jahren übergab Silke Brodersen die Rudi-Rotbein-Gruppe an Edyta Graßmann-Pawlak, die vielfältige Angebote wie das Kennenlernen und Probieren von Wildpflanzen und eine Pilzexpedition durchführte. Die NAJU-Gruppe führte ebenfalls mehrere Projekte durch, darunter Arbeitseinsätze im Wietzepark und ein gemeinsames Camp mit der Rudi Rotbein Gruppe auf Gut Sunder.

Zu den besonderen Naturbeobachtungen des Jahres gehörten zwei neue Biber-Nachweise am Wietzesee und am Schulenburger Südsee. Die Renaturierung im Bissendorfer Moor schreitet voran und erste Erfolge sind bereits sichtbar. Der NABU bot insgesamt 25 Veranstaltungen an, darunter Führungen, Vorträge und Aktionen für Kinder und Jugendliche.

Zum 1. Januar 2026 hatte der Verein 1.227 Mitglieder. Finanziell schloss das Jahr mit einem Plus ab, 20.000 Euro wurden als Rücklage für zukünftige Flächenkäufe reserviert.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde Ricky Stankewitz als 1. Vorsitzender bestätigt, und Felix Hartmann wurde als 2. Vorsitzender neu in den Vorstand gewählt. Der NABU Langenhagen freut sich über jede Unterstützung für den Schutz unserer heimischen Natur. Mit starken ehrenamtlichen Engagement können wir motiviert in ein neues Jahr des Naturschutzes .

Der aktuelle Jahresbericht zur Mitgliederversammlung 2026 kann hier... heruntergeladen werden.



Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert NABU-Projekt „smart bat“ – Fledermäuse in Langenhagen mit moderner Technik beobachten

Schon seit 20 Jahren bietet der NABU Langenhagen Fledermausführungen im Stadtgebiet an und bringt so das Leben der gefährdeten Säuger naturinteressierten Bürgerinnen und Bürgern näher.
Bislang gelang es allerdings nur über Taschenlampen die Jagdflüge der Fledermäuse zu präsentieren. Zukünftig können wir, dank der Förderung durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, neue Technologien einsetzen, um das Verhalten der Fledermäuse besser sichtbar zu machen.
Mit einer neu angeschafften Wärmebildkamera und einem 12,4 Zoll Tablet können die nachtaktiven Säugetiere bei ihren Jagdflügen beobachtet werden ohne sie durch „anleuchten“ zu stören.

Die neue Technik wird bei den öffentlichen Fledermauswanderungen zum Einsatz kommen.


Hier finden Sie Hilfe zu verschiedenen Naturschutzthemen

Immer wieder erreichen uns Anrufe zu verschiedenen Naturschutzthemen, die wir aufgrund der hohen Zahl oft gar nicht alle entgegennehmen können. Da sich diese Anfragen häufig ähneln, möchten wir Ihnen gerne auf diesem Wege eine Hilfe für die häufigsten Fragen an die Hand geben.

Naturschutz mit dem NABU in Langenhagen:
Sie interessieren sich für eine aktive ehrenamtliche Mitarbeit im NABU Langenhagen? Für alle Fragen rund um unsere NABU Ortsgruppe oder anderer lokaler Naturschutzthemen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail ankontakt@nabu-lagenhagen.de zur Verfügung.

Gefundene / verletzte Wildtiere
Insbesondere im Frühjahr und Frühsommer melden sich viele Menschen, die junge Wildvögel oder andere Jungtiere gefunden haben. Wichtig ist: Längst nicht alle Findelkinder benötigen menschliche Hilfe. Im Internet unter http://www.wildvogelhilfe.org/ finden Sie schon viele hilfreiche Tipps. Soll das Fundtier in tierärztliche Behandlung, müssen Sie zu einer Auffangstation für Wildtiere. Sie können versuchen Hilfe bei der Tierärztliche Hochschule Hannover, Bünteweg 9, 30559 Hannover zu bekommen, allerdings sind die Kapazitäten zur Aufnahme begrenzt. Informieren Sie sich bitte vorher im Internet unter: https://www.tiho-hannover.de/kliniken-institute/kliniken/klinik-fuer-heimtiere-reptilien-und-voegel/findlinge/wildvoegel um zu klären, ob das von Ihnen gefundene Tier aufgenommen werden kann. Grundsätzlich ist für die Rettung von Wildtieren die Tierrettung der Feuerwehr zuständig. Sie erreichen die Feuerwehr über den Notruf 112 oder unter 0511 / 912-0. Die ehrenamtlich Aktiven im NABU Langenhagen sind nicht ausgebildet oder ausgestattet, um Tierrettungen vorzunehmen.

Fledermäuse: Bei Einflügen, verletzten Tieren:
Bei Fledermäusen hat der BUND einen Fledermausnotruf eingerichtet: 0157-30910222 Frau Dr. Renate Keil hilft Anrufern und organisiert die Rettung der Fledermaus. Viele hilfreiche Tipps finden Sie im Internet unter: https://www.bund-fledermauszentrum-hannover.de/fledermaus-gefunden/ Für allgemeine Beratungen zu Fledermäusen und deren Quartieren können Sie einen Termin bei Ricky Stankewitz per Mail ricky.stankewitz@nabu-langenhagen.de vereinbaren.

Wespen / Hornissen:
Insbesondere im Hochsommer kann es zu Problemen mit Wespen und Hornissen kommen. Die Umsiedlung von Wespen ist in den meisten Fällen nicht möglich, sodass Sie sich an einen zertifizierten Schädlingsbekämpfer wenden sollten. In Langenhagen: Belala Dienstleistungen, Telefon: 0511 / 3948058. Alternativen sind im Internet unter: https://www.dsvonline.de/fuer-verbraucher/serioese-schaedlingsbekaempfer.html zu finden. Für Hornissen können Sie einen Beratungstermin bei Ricky Stankewitz per Mail ricky.stankewitz@nabu-langenhagen.de vereinbaren. Im Rahmen des kostenlosen Beratungstermins wird festgestellt, ob das Hornissenvolk entfernt werden muss. Dies kann über eine kostenpflichtige Umsiedlung erfolgen oder als Alternative durch eine Abtötung des Volkes durch einen professionellen Schädlingsbekämpfer. Die Entscheidung trifft die Naturschutzbehörde der Region Hannover.

Alle Themen rund um Ihre NABU Mitgliedschaft:
Wenn Sie sich für eine Mitgliedschaft im NABU interessieren, finden Sie alle Informationen und einen online Mitgliedsantrag unter https://nabu-langenhagen.de/mitglied-werden.html im Internet. Der NABU Mitgliederservice kümmert sich deutschlandweit um alle Ihre Anliegen rund um Ihre bestehende NABU Mitgliedschaft. Ob allgemeine Fragen zur Mitgliedschaft, Adressänderung, neue Bankverbindung oder Kündigung, wenden Sie sich gerne per E-Mail an service@nabu.de melden oder fragen Sie gerne auch telefonisch unter 030 / 284984-4000. Die Telefonzeiten und weitere Informationen finden Sie auch unter: https://www.nabu.de/spenden-und-mitmachen/mitgliederservice/index.html?ref=nav

NABU-Naturtelefon für alle Naturinteressierten:
Der NABU Bundesverband bietet wochentags eine kompetente Beratung zu Fragen des Natur- und Umweltschutzes und hat dafür das „NABU-Naturtelefon“ eingerichtet. Ob mit Fragen zur Gartengestaltung mit heimischen Hecken, Informationen zu Nisthilfen oder zur Vogelfütterung, erhalten Sie Hilfe bei der NABU Infohotline montags bis freitags jeweils von 9 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 030 / 284 984 6000.

Bäume / Baumschutz in Langenhagen:
Der Rat der Stadt Langenhagen hat die Allgemeinverfügung zum Schutz von verschiedenen Baumarten beschlossen. In Langenhagen sind bestimmte Baumarten ab einem Stammumfang von 130 Zentimeter unter Schutz gestellt. Die Allgemeinverfügung zur einstweiligen Sicherstellung von Bäumen im Gebiet der Stadt Langenhagen ist am 23.01.2021 in Kraft getreten. Die geschützten Baumarten sind: Stieleiche, Traubeneiche, Winterlinde, Sommerlinde, Bergulme, Flatterulme, Rotbuche, Hainbuche und Kastanie. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.langenhagen.de/portal/seiten/baumschutz-900000428-30890.html
Dort sind auch Kontaktdaten zu den bei der Stadt beschäftigten Fachfrauen zu finden, die als Baumsachverständige tätig sind.

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Nach Spendenaufruf

NABU Fläche Kreyen Wisch kann mehr als verdoppelt werden

Im Vergleich zur Flächenpflege durch Mahd, werden bei einer Beweidung kleinere Tiere, wie Amphibien, Reptilien, Insekten, bodenbrütende Vögel und Kleinsäuger, nicht beeinträchtigt. So leisten auch Langenhagens „Pferdestärken“ einen Beitrag zu mehr Artenvielfalt auf Kreyen Wisch.
(Foto: Ricky Stankewitz)

Ein Angebot, das eine echte Herausforderung ist. So in etwa kann man den Beginn zur Fortführung unserer Erfolgsgeschichte Kreyen Wisch beschreiben. Im vergangenen Jahr begannen die Verhandlungen zur Erweiterung unserer Naturschutzfläche nach Osten. Nachdem die Rahmenbedingungen festgelegt waren, mussten wir die für den Kauf benötigte Summe aufbringen. Ob das gelingen würde, war unklar. Unserem Spendenaufruf folgten einige Naturfreunde, sodass hier über 27.000 Euro zusammenkamen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die großzügige Unterstützung bedanken! Mit diesen Geldern, einem Zuschuss der Region Hannover und eigenen Mitteln, können wir den Kauf abschließen und so unsere Projektfläche um gut 18.000 m² vergrößern. Neben dem noch zu renaturierenden Acker, besitzt der NABU Langenhagen dann auch gut 11.000 m² Laubwald mit teilweise alten Eichen.

Mit der Genehmigung des Grundstücksverkehrsausschusses der Region Hannover Anfang Juli steht der Erweiterung jetzt nichts mehr im Wege. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir planen, welche Maßnahmen wir für die Renaturierung umsetzen wollen, wie wir die Naturverjüngung im Wald verbessern und wie wir das alles finanzieren können. Eine Herausforderung dabei ist es, die Nährstoffe aus der landwirtschaftlichen Nutzung aus dem Boden zu entziehen. In den Randbereichen sollen wieder Hecken gepflanzt werden. Bei den dafür erforderlichen Arbeiten können wir sicherlich wieder die Hilfe von Ihnen gebrauchen.

Eine sehr erfreuliche Nachricht konnte uns Konrad Thye vermelden. Auf der bereits gestalteten Fläche haben sich im sechsten Jahr nach der Renaturierung Neuntöter angesiedelt und es gibt einen sicheren Brutnachweis. Damit haben wir, neben der Feldlerche und dem Rebhuhn, alle drei Zielarten für das Projekt als Brutvögel auf der Fläche. Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg und hoffen sehr, diesen mit der Osterweiterung der Projektfläche fortführen zu können.

Hier sehen Sie (in Gelb) die Erweiterung der Kreyen Wish.


Respekt gegenüber Mensch und Natur

Der NABU Langenhagen und die Naturkundliche Vereinigung Langenhagen (NVL) unterstützen das von der Offenen Gesellschaft Langenhagen gestartete Projekt „Wir in Langenhagen machen mit: Mit Respekt!“

Natur ist ein Selbstwert und hat eigene moralische Rechte, die vom Menschen Respekt erfordern. Attribute des Respekts gegenüber Menschen und Natur sind Aufmerksamkeit, Achtung, Wertschätzung und Bewunderung. Respektlosigkeit gegenüber der Natur beruht meist auf Ignoranz und Unwissenheit.

Für den NABU und die NVL in Langenhagen ist es wichtig, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist. Deshalb setzen sie sich für den Schutz vielfältiger Lebensräume und Arten sowie für gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und den schonenden Umgang mit endlichen Ressourcen ein.

Wir fordern Sie auf: Treten Sie ein für mehr Respekt und geben Sie der Natur eine Stimme!

„Mit Respekt und eine Stimme für die Natur - NABU Langenhagen und NVL“
(Foto: Andrea Hesse)

















NABU-Naturgucker
naturgucker
Natur beobachten macht Spaß!

Ganzjährig Tiere und Pflanzen beobachten, online festhalten und auf Daten aus aller Welt zugreifen.

Weitere Infos

 

Ein kleiner Feldbewohner mit großer Botschaft
Vogel des Jahres 2026-Das Rebhuhn - Foto: NABU/Jan Piecha
Vogel des Jahres 2026
Das Rebhuhn
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