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Treten Sie ein für Mensch und Natur
Werden Sie Mitglied im NABU – die Natur braucht Ihre Hilfe. |
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Aktuelles und was wir erlebt haben |
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Rudi-Rotbein-Kinder feierten Weihnachten im Wasserturm
Am 17.12.2011 trafen wir uns ein letztes Mal in diesem Jahr, um Weihnachten zu feiern. Bei selbstgebackenen Plätzchen und Kinderpunsch ließen wir es uns gut gehen. Silke hatte Spiele rund um die Tier- und Pflanzenwelt mitgebracht und ein großes Puzzle. Silke: „So kann sich jeder das für ihn passende heraussuchen.“ Auf einer Metalltafel malten wir anschließend, was der Stift aushielt und haben so schnell wie es ging erraten, was der andere für ein Tier malt. Bei so viel Spiel und Leckereien verging die Zeit viel zu schnell und so wurden wir gegen 17 Uhr von unseren Eltern schon wieder abgeholt. Alle waren wir uns einig, dass wir uns im neuen Jahr gleich zum ersten Termin wieder sehen wollen. |
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Rudi-Rotbein-Kinder stellen Futter für heimische Vögel her
Futterstation selbstgemacht mit dem NABU Langenhagen
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Teilnehmer der Aktion Vogelfutter selbst herstellen |
Zu einer ganz besonderen Aktion trafen wir uns am 26.11.2011 im Wasserturm im Eichenpark.
Wir wollten Vogelfutter selbst herstellen. Zum einen hat das den Vorteil, dass wir wissen was drin ist und zum anderen macht es viel Spaß.
Zu diesem Zweck hatte Dorothee Przesdzink vom NABU Langenhagen kleine Tontöpfe, Kokosfett, Paketschnur und Vogelfutter wie z.B. Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Haferflocken und Rosinen besorgt. Vor Ort sammelten wir noch ein paar kleinere Äste, die man braucht, damit die Vögel später eine Möglichkeit haben, bequem ans Futter zu kommen. Dann wurde in einem großen Topf Kokosfett geschmolzen. Silke Brodersen dazu: „Es ist wichtig, dass das Fett nicht zu heiß wird. Es muss vor dem Verarbeiten wieder etwas fester werden, sonst läuft es ständig aus den Töpfchen heraus und das Futter hält nicht zusammen.“ Nachdem die Masse also wieder etwas abgekühlt war, haben wir die verschiedenen Futtermittel gemischt und ins Fett eingerührt. Nun lässt sich alles ganz leicht in die Tontöpfe oder Tannenzapfen hineindrücken. Man kann auch Plätzchenformen füllen, fest werden lassen und später mit einem Bindfaden an einen Ast hängen. Oder die Masse wird in Folie gefüllt und zu einem Knödel geformt. Ricky Stankewitz warnt allerdings: „Bitte kein Zwiebelnetz oder ähnliches drumwickeln! Die Gefahr, dass die Vögel darin hängenbleiben ist zu groß.“
Die fertigen „Futterstationen“ durften wir dann mit nach Hause nehmen, wo wir sie gleich im Garten und auf dem Balkon aufgehängt haben.
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Tontöpfe, Kokosfett, Paketschnur, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Haferflocken, Rosinen und los geht´s |
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Fertige Futterstation |
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Ein Wochenende voller Naturerlebnisse auf dem NABU Gut Sunder
von Dorothee Przesdzink und Ricky Stankewitz
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Teilnehmer beim Naturerlebniswochenende.
Foto: Ricky Stankewitz |
Nach zwei erfolgreichen Probeläufen bieten wir im Jahr 2012 erstmals unser Naturerlebniswochenende auf NABU Gut Sunder allen Kindern zwischen 6 und 13 Jahren an, die Mitglied im NABU Langenhagen e.V. sind. Wir benötigen noch in diesem Jahr die Zusage für die Teilnahme, da wir die Strohscheune verbindlich buchen müssen. Zur Vergabe der freien Plätze noch die folgenden Hinweise:
Es gibt insgesamt 30 Plätze, die sich der NABU Langenhagen mit dem NABU Burgwedel teilt. Die Anzahl der Mädchen und Jungen muss in etwa gleich sein, da die Kinder in der Strohscheune nach Mädchen und Jungen getrennt schlafen. Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze vorhanden sind, werden die Kinder bevorzugt, die regelmäßig an den Terminen der Rudi-Rotbein-Gruppe teilgenommen haben. Danach werden die Kinder nach freien Plätzen für Mädchen / Jungen ausgelost. Es lohnt sich also doppelt, regelmäßig an den Rudi-Rotbein-Terminen teilzunehmen!
Einige von den Rudi-Rotbein-Kindern durften schon mit nach Gut Sunder und die Natur dort anhand von geführten Entdeckertouren und Naturspielen erleben.
Die Betreuer des NABU Lagenhagen und der NABU Stadtverbände Burgwedel und Burgdorf-Uetze haben sich in den Jahren 2010 und 2011 tolle Sachen ausgedacht und so waren die 30 Kinder aus allen Vereinen den ganzen Tag draußen unterwegs. Es gab eine Natur-Ralley und eine Wald-Entdecker Tour. Die Kinder haben einen Staudamm gebaut, konnten an einer Nachtwanderung mit Fledermausbeobachtung teilnehmen und am Lagerfeuer Marshmallows rösten. Der Besuch des Tierfilmzentrums »Wildtiernis« stand ebenso auf dem Programm. Übernachtet haben alle mit ihrem Schlafsack im »Strohhotel«. Durch alle diese gemeinsamen Aktionen ist die Gruppe der 6 bis 13 Jährigen schnell zusammen gewachsen und die Kinder waren fast ein bisschen traurig, dass sie nach zwei tollen Tagen schon von ihren Eltern auf Gut Sunder abgeholt wurden.
Der NABU Lagenhagen hat sich bisher an diesen zwei Fahrten nach Gut Sunder beteiligt, um die Resonanz unter den Rudi-Rotbein-Kindern abschätzen zu können. Da in diesen beiden Vorjahren mehr Anmeldungen vorlagen als Plätze vorhanden sind, wollen wir 2012 zusammen mit dem kleineren NABU Stadtverband Burgwedel eigenständig eine Fahrt organisieren. Los geht es am 07.07.2012 am Langenhagener Bahnhof Mitte mit dem Bus. Am Vormittag wird dieser in Gut Sunder ankommen. Zuerst sucht man sich einen Schlafplatz im Strohhotel aus, danach gibt es traditionell eine Natur-Ralley, um die Umgebung kennen zu lernen. Nach dem Mittagessen gibt es weitere Aktionen, die durch unsere Betreuer angeleitet werden. Am zweiten Tag, dem 08.07.2012 sind die Kinder bis Mittag beschäftigt und können dann ab 14 Uhr von ihren Eltern auf Gut Sunder abgeholt werden.
Die Zeit auf Gut Sunder muss noch in diesem Jahr fest gebucht werden. Daher möchten wir Sie bitten, uns bis zum 05.11.2011 Ihr Interesse an einer solchen Fahrt mitzuteilen und unter Umständen auch schon fest zu buchen. Die Kosten belaufen sich pro Kind auf 45 Euro inklusive Verpflegung, wobei der Anteil der Eltern nur 25 Euro pro Kind beträgt. Der Restbetrag wird vom NABU Langenhagen getragen. Wir sind der Meinung, dass unsere erfolgreiche Naturschutzarbeit langfristig nur bestehen kann, wenn wir den Nachwuchs frühzeitig für die Natur begeistern können und dieser dann vielleicht unsere Arbeit in Zukunft weiterführen wird. Unser Anteil an diesem Naturerlebniswochenende ist also als Nachwuchsförderung zu verstehen. Ihr Kind sollte auf jeden Fall Mitglied im NABU sein, damit es bei Teilnahme über den NABU versichert ist.
Das NABU Gut Sunder liegt mitten im Naturschutzgebiet Meißendorfer Teiche / Bannetzer Moor bei Meißendorf, Nähe Winsen / Aller. Die Anfahrt ist am sinnvollsten über Fuhrberg Richtung Winsen / Aller und dann ab Winsen der Ausschilderung NABU Gut Sunder folgen.
Die Anschrift lautet:
NABU Gut Sunder, OT Meißendorf, 29308 Winsen / Aller
Kontakt für Fragen:
Dorothee Przesdzink, Telefon: 0511-63 28 44,
E-Mail: rudirotbein@nabu-langenhagen.de
Ricky Stankewitz, Telefon: 0511-724 69 26,
E-Mail: ricky.stankewitz@nabu-langenhagen.de
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Dieses Spiel verdeutlicht ökologische Zusammenhänge. Foto: Ricky Stankewitz |
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Staudammbau auf NABU Gut Sunder. Foto: Silke Brodersen |
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Spannender Tag im Wisentgehege Springe
Rudi-Rotbein-Kinder erkunden den Saupark
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Fotos: R. Stankewitz, Dorothee Przesdzink |
Bei strahlendem Herbstwetter fuhren wir mit der Rudi-Rotbein-Gruppe des NABU Langenhagen am 24.09.2011 zum Wisentgehege nach Springe.
Silke Brodersen hatte für jeden von uns einen Fragebogen vorbereitet und legte die Route durch den Park fest. Silke dazu: „Ihr solltet zuerst durch eigene Beobachtungen versuchen die Fragen zu den Tieren zu beantworten! Wenn diese nicht ausreichen, könnt Ihr an jedem Gehege eine ausführliche Schautafel mit den Antworten finden.“
So ging es vorbei am Marder, zum Vielfraß mit selbst gezüchteten, sehr seltenem Nachwuchs und zur Waldkatze. Dann zu den Waschbären, den Przewalski-Pferden, die den Urwildpferden sehr nahe stehen und zu verschiedenen Eulenarten.
Eines der aufregendsten Gehege kann von einer Hochbrücke aus beobachtet werden. Hier lebt ein Rudel Wölfe mit Braunbären zusammen. Außerdem gab es noch Wisente, Reh- und Rotwild und viele Tiere mehr zu sehen. Am besten aber waren, man glaubt es kaum, die Bucheckern. Einige von uns sammelten eifrig die leckeren, kleinen, dreieckigen Früchte und aßen sie noch vor Ort. Rouven hatte sich sogar vorgenommen: „Ich sammle eine ganze Brotdose voll!“
Nach etwa zweistündigem Spaziergang machten wir eine Pause mit Picknick. Danach war es auch schon Zeit für die tolle Greifvogelschau. Die Falkner setzten jeden Vogel entsprechend in Szene. Den kleinen Turmfalken, der beim typischen „Rütteln“ in der Luft steht, ebenso wie das drei Kilo schwere Uhuweibchen, das lautlos und nur haarscharf über die Köpfe der Zuschauer flog. Der imposanteste Vogel aber ist eindeutig der Weißkopfseeadler, für den der Falkner einen extradicken Lederhandschuh anlegen muss, denn er ist sehr schwer und muss fest zupacken bei der Landung. Wir waren sehr beeindruckt und konnten uns nach der Show kaum trennen.
Ein spannender Tag im Wisentgehege ging viel zu schnell zu Ende. Daniel und Kalle waren sich einig: „Das war ein toller Ausflug, das machen wir mit dem NABU bald mal wieder!“ Wer nun Lust hat mitzumachen bei den Rudi-Rotbein-Kindern, ist herzlich eingeladen.
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Ganz schön groß so ein Hirsch |
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Auch Wölfe gab es zu sehen |
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Viel Spaß bei der Krabbeltiersafari das NABU-Lagenhagen
Natur erleben mit dem Ferienpass
Die »Krabbeltiersafari«, die der NABU-Langenhagen als Ferienpassaktion am Donnerstag, den 04.08.2011, auf der Naturinsel angeboten hatte, war restlos ausgebucht. Trotz leichtem Nieselregen hatten sich die meisten von uns, mit Regenhose ausgestattet, auf den Weg zum Wietzepark-Parkplatz gemacht und wurden dort von Silke und Christine, unseren beiden Gruppenleiterinnen, schon erwartet. Zusammen gingen wir dann zur Naturinsel, die gegenüber dem Wietzepark liegt. Hier konnten wir uns für eine der beiden Forschergruppen entscheiden. Die einen kescherten im Sumpfbeet nach Lurchen, Taumelkäfern, Libellenlarven und Schnecken. Die anderen siebten Waldboden auf ein weißes Tuch und fanden Spinnen, Asseln, Hundert- und Tausendfüßler und kleine Wanzen.
Nach einer Weile wurde gewechselt. Silke und Christine hatten zusätzlich noch Forscherkarten mit kniffligen Fragen dabei, die wir anhand unserer Funde auch alle beantworten konnten.
Gegen 12 Uhr gab es dann ein ausgiebiges Picknick auf der Naturinsel, bevor wir gemeinsam an der Pferderennbahn vorbei, Richtung Kläranlage und Stadtpark wanderten. Auf diesem Weg fanden wir an einer geeigneten Stelle fast 80 Weinbergschnecken, außerdem noch Nackt- und Bänderschnecken. Auch das große Springkraut und ein Strauch mit Knallerbsen sorgten für viel Spaß.
Als Erinnerung an diesen aufregenden und interessanten Tag, bekamen wir alle am Ende von Silke eine Urkunde ausgehändigt. Gegen 14 Uhr waren wir dann zwar etwas erschöpft, aber fröhlich und wurden von unseren Eltern an der Elisabethkirche abgeholt.
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Im ausgesiebten Waldboden gab es viel zu entdecken |
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Beim Keschern wurden viele Molche gefunden |
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»Erlebter Frühling« - Rudi-Rotbein-Kinder auf der Spur der ersten Frühlingsboten
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Fotos (3): Ricky Stankewitz |
Am Samstag, den 28.05., haben Christine, Silke und Ricky vom NABU Langenhagen insgesamt 11 Kinder von unserer Gruppe zum »Erlebter Frühling« begrüßt. Diese Aktion, die regelmäßig jedes Jahr von der NAJU, mit wechselnden Themen, ausgerufen wird, war sehr gut vorbereitet und fand auf den »Obstbaumwiesen« des Wietzeparks statt. Verschiedene Forscherkarten mit Fragen zu den Frühlingsboten z.B. zur Lebensweise des Igels und der Bänderschnecke hatte uns Silke zur Auswahl mitgebracht.
Ein Teil von uns hat Insekten, die in einer Schlehenhecke saßen, in ein ausgespanntes Bettlaken geklopft und anschließend bestimmt. Darunter fanden wir Gespinstraupen, Heuschrecken- und Weichwanzenlarven, Blatt- und Rüsselkäfer, sowie Schnellkäfer. Andere von uns haben Vögel mit dem Fernglas beobachtet und mit Vogelkarten die Arten bestimmt. Annika und Finn suchten nach der Bänder- und der Weinbergschnecke und beobachteten dann deren Fortbewegung auf einer Glasplatte.
Insa erstellte sogar eine Geräuschkarte. Sie erklärte uns dazu: „Ich male mich selbst in die Mitte meines Papiers und setze mich mit geschlossenen Augen auf die Wiese. Dort lausche ich nach Tier- und sonstigen Geräuschen und notiere diese dann, mit entsprechender Entfernung und Richtung zu mir, auf der Karte. Das Ganze ergibt ein völlig neues Bild von der Umgebung und ihrer Bewohner.“
Wer von uns dann noch Lust hatte, malte und schrieb in das Inseltagebuch der Rudi-Rotbein-Gruppe und pflückte Blumen für sein eigenes Herbarium zu hause.
Am Ende der Aktion spielten Alle zusammen Verstecken im hohen Gras, wobei wir viel Spaß hatten. Gegen 17 Uhr wurden wir alle von unseren Eltern wieder abgeholt und konnten zu hause von spannenden Entdeckungen und neuem Wissen erzählen.
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Insa erstellt eine Geräuschkarte |
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Vogelkundler bei der Arbeit |
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Rudi-Rotbein-Kinder erforschen Naturweide
Wer lebt wohl dort im Teich?
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Foto: Dorothee Przesdzink |
Bei sonnigem Wetter und frühlinghaften Temperaturen kamen 15 kleine Naturforscher der Rudi-Rotbein-Gruppe auf die Weide von Carsten Engelke.
Das nach den Kriterien für biologische Landwirtschaft bewirtschaftete Gelände liegt in Krähenwinkel an der Walsroder Straße und ist ein Paradies für Vögel, Insekten und Bewohner von Kleingewässern. Dies haben auch die Kinder schnell festgestellt. Kurz hintereinander gingen ihnen drei Exemplare des Teichfrosches, mehrere Libellenlarven, Spitzschlammschnecken, Wassermilben und Gelbrandkäferlarven in die Kescher. Das Highlight aber war ein Teichmolch, den ein Junge zuletzt fing. Er hat große Zacken auf dem Rücken und sieht fast wie ein kleiner Dinosaurier aus. Natürlich haben die Kinder alle Tiere nach dem Bestaunen und Bestimmen wieder in ihr Biotop zurückgesetzt.
Ricky Stankewitz notierte alle vorkommenden Tiere und erklärte dazu: „Wir wollen feststellen, ob unsere Naturschutzmaßnahmen, die demnächst hier stattfinden, eine Auswirkung auf die Artenvielfalt haben und welche Veränderungen stattfinden werden. Dazu benötigen wir Kenntnis über die vorkommenden Tierarten. Nach einer gewissen Zeit werden wir die Bestandsaufnahme wiederholen und können so eine Aussage zur Wirksamkeit der Maßnahmen machen.“
Das Rudi-Rotbein-Team freut sich über das große Interesse so vieler Kinder und möchte gleich zum nächsten, gemeinsamen Termin mit den Erwachsenen einladen. Am 20.05.2011 findet eine Fledermauswanderung im Eichenpark statt. Ab 20.30 Uhr wird uns Silke Brodersen zu den Unterkünften der nachtaktiven Tiere führen und Spannendes dazu erzählen. |
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Rudi Rotbein-Kinder erkundeten Lebensraum der Haselmaus
Am 12 März ging Silke mit uns auf eine frühlingshafte »Haselnussjagd« auf die Naturinsel. Die ersten Sonnenstrahlen erwärmten schon das Gelände der Insel und wir machten uns gleich auf die Suche. Im Herbst hatten wir ja schon angenagte Haselnüsse untersucht und dann zur NAJU geschickt, die wiederum auf der Suche nach der Haselmaus war.
An diesem Samstag stellte sich nun die Frage:
“Welche Tiere leben noch von der leckeren Nuss unterm Haselstrauch?“ Dies galt es zu klären. Wir sammelten also wieder kräftig und haben bestimmt, was das Zeug hält. Viele Nüsse trugen die Nagespuren des Haselnussbohrers, einige die des Eichhörnchens und verschiedener Mäusearten. Auch viele leere Schneckenhäuser der Bänderschnecke haben wir unter dem Strauch gefunden.
Von Silke bekamen wir ein Heft und Stifte, um unsere Entdeckungen einzukleben, zu malen oder mit einem Text zu versehen. Insa war begeistert von ihrem Heft: „ Da klebe ich einen Weidenkätzchenzweig ein, den finde ich so hübsch. Dazu male ich noch etwas und beim nächsten Treffen kommen die ersten Frühlingsblumen dazu.“ Gemeinsam mit Silke legten wir ein großes Inseltagebuch an, das bei jedem Besuch der Naturinsel weitergeführt wird. Hier werden die Bilder der Aktionen eingeklebt, wir können hineinmalen oder unseren Namen hinterlassen. Alles ist erwünscht und die Rudi Rotbein-Gruppe freut sich auf tolle Ideen, die dann das Buch schmücken.
Zum Abschluss spielten wir alle: „Der Plumpsack geht um“. Dabei wird viel gelaufen und so wurde es uns und den Erwachsenen wieder warm. Gegen 17 Uhr war dann die Aktion zu Ende und wir liefen gemeinsam zum Parkplatz zurück, wo unsere Eltern auf uns kleine Naturentdecker schon warteten. Wenn Ihr nun Lust habt mitzumachen, kommt zu unserer nächsten Aktion am 26.03.2011. Christine Pracht lädt dann zum „Frühlingserwachen“ auf die Naturinsel ein. Ihr seid herzlich eingeladen!
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Gesammelte Werke |
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Das wird ein Tagebuch |
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Die Teilnehmer |
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Geheimnisvolle Eulen im Wasserturm
Rudi Rotbein Gruppe untersucht Gewölle und Knochen
Am Samstag, den 26.02.2011, lud uns Christine zu einem geheimnisvollen und sehr interessanten Nachmittag in den Wasserturm, im Eichenpark, ein. Insgesamt 12 Kinder und interessierte Erwachsene waren dieser Einladung gefolgt.
Passend zum Thema Eulenvögel, hatte Ricky einige ausgestopfte Exemplare besorgt, an denen sich einiges erklären und zeigen ließ.
So eingestimmt, durften wir mit Hilfe einer Zahnbürste die Hinterlassenschaften der Eulen untersuchen. Diese so genannten Gewölle bestehen aus Fell- oder Federresten und unverdaulichen Knochen, die von der Eule wieder herausgewürgt werden. Anhand des Inhalts lässt sich sehr genau sagen, welche Beutetiere die Eule bevorzugt. So fanden wir hauptsächlich Mäuseknochen und Krallen verschiedenster Herkunft. Sogar ein fast vollständiger Rattenschädel kam zum Vorschein, den sein Finder mit nach Hause nehmen durfte.
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Christine hilft gerne.
Foto: Dorothee Przesdzink |
Nach dem informativen Teil des Nachmittags gingen wir alle nach draußen und spielten das Eulenspiel. Dieses Spiel hat uns sehr anschaulich und praktisch gezeigt, wie der Vogel seine Beute hört und fängt. Zum Schluss bekam jeder von uns noch ein Rätselheft mit dem Titel „Das geheimnisvolle Leben der Eulen“. In diesem haben wir gemalt oder ein Kreuzworträtsel zum Thema ausgefüllt. Gegen 17 Uhr ging dann auch dieser schöne Nachmittag zu Ende. Wer nun Lust bekommen hat, bei Rudi Rotbein mitzumachen, ist herzlich eingeladen. |
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Große Beteiligung bei Rudi Rotbeins Spurensuche
Viele kleine Detektive besuchten die NABU Naturinsel
Am 29.01.2011 hatte uns Christine zu einer Tierspurensuche im Wietzepark und auf der Naturinsel eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen kamen zwanzig Kinder und interessierte Eltern zum Wietzepark. Silke und Christine waren sichtlich erfreut über das große Interesse: „ Dass so viele von Euch an unserer Aktion heute teilnehmen, spricht für unser tolles Programm, das auch in 2011 sehr abwechslungsreich und spannend werden wird!“ Die Spurensuche startete zuerst auf der Naturinsel. Dort wurden die leeren Netze der Meisenknödel von der letzten Aktion entsorgt. Außerdem wollten wir die selbstgebauten Nistkästen, die seit September 2010 auf ihre Bestimmung warten, an geeigneter Stelle aufhängen. Mit Hilfe der vielen Erwachsenen war das ziemlich schnell erledigt.
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Die Fundstücke werden begutachtet
Foto: Dorothee Przesdzink |
Nun endlich ging es auf Entdeckertour. Wir schwärmten aus und sammelten etwa eine halbe Stunde lang alle interessanten Dinge, die wir auf der Naturinsel finden konnten. Ausgebreitet auf einem Tisch, beantworteten Christine, Silke und Ricky alle unsere Fragen rund um die Fundstücke. Darunter vom Haselnussbohrer und der Rötelmaus angenagte Nüsse, Schneckenhäuschen der Bänderschnecke, ungewöhnlich geformte Blätter, Baumpilze am Stamm und eine Behausung für Ohrenkneifer, die herunter gefallen war. Ricky Stankewitz erklärte Daniel dazu: „ Diese Röhre kannst Du wieder auf einen niedrigen Ast stecken, dann haben die Ohrenkneifer eine wohltemperierte, feuchte, kleine Höhle, in der sie sich wohl fühlen und überwintern.“ Nachdem die Naturinsel nun inspiziert und alles wieder am rechten Ort war, spazierten wir in den Wietzepark hinüber. Hier tobten wir uns auf den angelegten Hügeln gründlich aus, ließen uns herunterrollen oder sprangen mit großen Schritten nach unten. So entspannt, stellten wir uns alle zum Abschluss in einem großen Kreis auf und jeder durfte ein Tier beschreiben, das die anderen dann zu erraten hatten. Gegen 16 Uhr steuerten wir wieder den Parkplatz des Wietzeparks an, wo die meisten Eltern schon auf uns kleinen Detektive und Entdecker warteten. Wir, die Kinder der Rudi Rotbein-Gruppe, freuen uns immer über neue kleine Naturforscher und laden Euch hiermit herzlich ein. Weitere Infos bekommt Ihr unter www.rudirotbein@nabu-langenhagen.de |
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Zum ersten Mal im Jahr mit der Rudi Rotbein-Gruppe unterwegs
Wietzepark und Naturinsel werden unter die Lupe genommen
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Wer hat das Loch gebuddelt? Kinder auf Spurensuche
Foto: Dorothee Przesdzink |
Der erste Termin in diesem Jahr führte unsere Rudi Rotbein-Gruppe auf die Naturinsel und in den Wietzepark. Neun Kinder waren mit ihren Eltern zu Silkes Termin gekommen. Zuerst gingen wir alle zur Naturinsel hinüber. Silke hatte nämlich passendes Vogelfutter wie Meisenknödel und Getreidegarben mitgebracht, das wir nur auf der Insel verteilt haben. Dort können wir später die leeren Kunststoffnetze wieder abnehmen und entsorgen. Trotz der Jahreszeit gab es für uns noch vieles zu entdecken, z.B. angenagte Haselnüsse, leere Schneckenhäuser, Fruchtstände von Erlen und vieles mehr. Die Fundstücke haben wir anschließend in selbst gebastelten Stoffsäckchen verstaut und mit nach Hause genommen. Julia freute sich über ihre gefundenen Schneckenhäuschen sehr.
„Die lege ich zu Hause in ein schönes Glas, da kann ich sie gut anschauen.“
Nach etwa einer Stunde liefen wir zum Wietzepark rüber. Hier fanden sich noch viele Tierspuren, z.B. Gänge und Löcher von Mäusen, Abdrücke von Hunden, Pferden, Vögeln uvm. Silke erklärte uns dazu: „ Die Gänge wurden gegraben als noch Schnee lag. Das war für die Mäuse leichter. Darum liegt ein Teil der Gänge nun offen an der Oberfläche und nicht wie sonst unter der Erde.“ Wir buddelten und suchten noch eine Weile auf den Sandflächen im Wietzepark, bevor wir mit Silke zurück zum Parkplatz liefen, wo unsere Eltern schon auf uns warteten.
Wenn Ihr nun gerne mal mitkommen möchtet, um mit uns die Insel unsicher zu machen, seid Ihr herzlich eingeladen.
Schaut mal in unser Programm unter Aktuelle Termine. |
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